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••• Definition: Was ist Autocross? Ein Autocross (auch Auto-Cross; Abk. AX) ist ein Autorennen im Sprintstil für sowohl offene, so genannte Autocross-Einsitzer (Spezial-Crossfahrzeuge = Prototypen im Buggy-Format) als auch geschlossene Tourenwagen und Produktionswagen (die Mehrheit aller Pkw-Modelle) auf einer relativ kleinen und für das Publikum meist gut überschaubaren Rennstrecke.
Laut Definition der Weltautomobilsporthoheit FIA müssen die Rundstrecken für diese Form des Autosports temporär oder per- manent sein, eine Gesamtlänge zwischen 600 und 2000 Meter aufweisen und ausschließlich über losen Streckenbelag (Erde, Sand, Schotter usw.) verfügen. Der Startplatz (engl. starting grid) kann allerdings asphaltiert oder betoniert sein – und in diesem Falle darf die Strecke in Deutschland dann auch ausnahmsweise für Rallycross verwendet werden.
In verschiedenen europäischen Ländern werden jedes Jahr zehn bis zwölf Wertungsläufe zur FIA Europameisterschaft für Autocross- Fahrer ausgetragen und in Deutschland ist der DMSB für die offizielle Deutsche Meisterschaft dieser Rennsportart verantwortlich. Zahlreiche, zumeist regionale, vom DMSB unabhängige und somit lizenzfreie Veranstaltungen, verbreiten diesen Motorsport zudem in der gesamten BRD. Im Gegensatz zum Autocross wird das artver- wandte Rallycross auf permanenten Rennstrecken mit wech- selndem Belag (meist Asphalt und Schotter) und einzig geschlos- senen Fahrzeugen ausgetragen. Quelle: [www.wikipedia.de]
 Spezial-Crossfahrzeuge
 Tourenwagen
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••• Informationen zur Autocross-Historie Die genaue Geburtsstunde des Autocross-Sports scheint heut- zutage nicht mehr feststellbar zu sein. Ziemlich sicher ist jedoch, dass die ersten Rennen dieser Art bereits in den späten 1940er- Jahren in Großbritannien organisiert wurden. Manche britische Quellen verweisen auf einen gewissen Bert Westwood (ein Gründungsmitglied der British Trial and Rally Drivers' Association) als „Autocross-Daddy“, der mit dem East Anglia Motor Club feder- führend für die ersten AX-Wettbewerbe gewesen sein soll. Andere Informanten benennen dagegen den Hagley and District Light Car Club, der im Jahre 1947 in der Nähe der Straße zwischen Stourbridge und Bridgnorth das erste entsprechende Event durch- geführt haben soll. Ein Dr. G. E. Pinkerton, damaliges Mitglied vom Sporting Owner Drivers' Club, verweist seinerseits allerdings darauf, dass richtiges Autocross erst seit 1952 gefahren wird. Nach einem Leserbrief in der Zeitschrift “Autosport” will man die darin gemachten Vorschläge für eine neue Form des Rennsports über eine Graspiste auf dem Gelände des London Gliding Club an den Dunstable Downs erstmals ausprobiert haben. Nachdem das Testmeeting sehr erfolgreich war, habe sich Autocross dann relativ schnell zu seiner endgültigen Form weiterentwickelt.
Der erste offizielle Autocross-Wettbewerb auf dem europäischen Festland fand im Jahre 1968 in Großhöflein in Österreich statt. Der bekannte österreichische Rallyefahrer Walter Roser wurde damals Gesamtsieger des Rennens, auf einer Renault Alpine A110. Ein Teilnehmer dieses Premierenrennens war der spätere Formel 1- Weltmeister Jochen Rindt. Nur wenige Monate später, am 16. März 1969, wurde im hessischen Schlüchtern das erste Autocross Deutschlands ausgefahren.
Der bislang erfolgreichste Pilot der Autocross- Geschichte ist der Deutsche Willi Rösel, der es zwischen 1979 und 1985 auf nicht weniger als sieben Europameistertitel in Serie und insgesamt 42 Einzelsiege brachte - gefolgt vom Tschechen Jaroslav Hosek mit nur einem einzigen EM-Titel, aber immerhin 31 Wertungslaufsiegen. Weitere erfolgreiche deutsche Autocrosser sind Helmut Wild (vier EM-Titel), Peter Mücke und Rolf Volland (je drei EM-Titel) sowie Walter Bäuerle, Dennis Engel, Peter Derber und Adolf Heinz (je zwei EM-Titel) sowie Bernd Stubbe (je einmal Europameister und Vize-Europameister). Auch die Schweiz kann mit Jürg Felix auf einen zweifachen Europameister für diese Disziplin verweisen.
 Willi Rösel beendete 1992 seine Karriere. 1982 bekam er vom damaligen deutschen Bundespräsidenten Karl Carstens für seine sportlichen Erfolge das Silberne Lorbeerblatt verliehen. Quelle: [www.wikipedia.de]
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